Mieterkorrespondenz kann für den Verkauf eines Zinshauses rechtlich wichtig sein. Sie belegt Nachträge, Mängelanzeigen, Rückstände, Betriebskostenfragen oder laufende Auseinandersetzungen. Gleichzeitig enthält sie Namen, Kontaktdaten, Kontoinformationen und mitunter private oder besonders geschützte Angaben, die nicht ungefiltert an jeden Kaufinteressenten weitergegeben werden dürfen.
Der richtige Datenraum folgt deshalb einem Stufenmodell. Zuerst werden die für Bewertung und Risiko notwendigen Informationen strukturiert und soweit möglich anonymisiert. Personenbezug wird erst offengelegt, wenn Zweck, Empfängerkreis und Verfahrensstand dies tragen. Vertraulichkeit ist wichtig, ersetzt aber weder Rechtsgrundlage noch Datenminimierung.