Wer ein Zinshaus kaufen möchte, kauft nicht nur eine Liegenschaft. Der Erwerber übernimmt laufende Bestandverhältnisse, einen tatsächlichen Ertrag, Verwaltungsabläufe und Risiken, die in Tabellen oft nur verkürzt erscheinen. Die Mietzinsliste ist deshalb ein Ausgangspunkt, aber niemals der Abschluss der Prüfung.
Ein belastbarer Datenraum verbindet jede wesentliche Angabe mit ihrem Beleg. Mietzins, Befristung, Wertsicherung, Kaution, Rückstand, Betriebskosten und Nutzung müssen sich in Vertrag, Nachtrag, Zahlungshistorie und Objektunterlagen wiederfinden. Erst dieser Abgleich zeigt, welche Ertragsannahmen tragen und welche Punkte vor einer Unterschrift in den Kaufvertrag gehören.